Die Angestellten im Wiener Prater tragen Handschuhe und Mund-Nasen-Schutz. Für die Fahrgäste stehen Desinfektionsspender bereit und die Sitzplätze in den Fahrgeschäften werden nach jeder Fahrt desinfiziert.
Bei den Fahrgeschäften wurden Abstandsmarkierungen angebracht, damit der gesetzliche Mindestabstand genau eingehalten werden kann. Zudem soll in der Zukunft den Fahrgästen die Sitzplätze in den Fahrgeschäften zugeteilt werden. So könnte ein Neustart aussehen.
Der Wiener Prater ist für eine Öffnung im Rahmen des Epidemie-Gesetzes fit.
Für das Gesundheitsminsiterium fällt der Wurstelprater unter die Veranstaltungen und die sollen bis mindestens 30. Juni verboten bleiben. Die Schausteller im Wiener Prater wollen am kommenden Sonntag, von 14 bis 16 Uhr, in einer Art Geisteröffnung, ohne Gäste, simulieren um so zu beweisen, dass der Wiener Prater die Corona-Auflagen für seine Gäste und Mitarbeiter einhalten kann.
In einer Petition von Praterverbands-Präsident Stefan Sittler-Koidl und Katja Kolnhofer (Geisterschloss) fordern Sie die zuständigen Bundesminister auf, eine gemeinsame Lösung zu finden, die eine Öffnung im Rahmen des Epidemie-Gesetzes bis Mitte Mai zulässt.
Fast 800 Personen haben die Petition bereits unterschrieben. Die Betriebe würden gerne mit der Gastronomie am 15. Mai öffnen. Auch in Deutschland, argumentieren sie, dürften Themen- und Freizeitparks Ende Mai zu Pfingsten wieder aufsperren.